Lilia Hartung » Allgemeine Geschäftsbedingungen
 

 

Für Dolmetscher-und Übersetzungsleistungen gelten diese Allgemeine Geschäftsbedingungen.

 

Auftragsannahme, Umfang

Eine Bewertung hinsichtlich des Umfanges und des Schwierigkeitsgrades der Übersetzung erfolgt durch den Übersetzer.

Der Übersetzer ist frei in der Annahme eines Auftrages. Eine Ablehnung wird dem Auftraggeber umgehend mitgeteilt.

Der Auftraggeber verpflichtet sich, den Übersetzer von etwaigen diesbezüglichen Ansprüchen Dritter frei zu halten.

 

Stornierung

Eine eventuelle Stornierung bedarf in jedem Fall der Schriftform.

Tritt der Auftraggeber vom Vertrag zurück, ohne dass der Übersetzer hierzu Anlass gegeben hat, sind vom Auftraggeber die bis zum Eintreffen der schriftlichen Rücktrittserklärung angefallenen Kosten und Übersetzungs-und Dolmetscherhonorare zu zahlen.

 

Mitwirkungs-und Aufklärungspflicht des Auftraggebers

Der Auftraggeber ist verpflichtet, dem Übersetzer sämtliche Informationen und Unterlagen, die zur ordnungsgemäßen und termingerechten Erfüllung des Auftrages notwendig sind, unaufgefordert bei Auftragsvergabe zur Verfügung zu stellen.

Für fehlerhafte Übersetzungen, die vom Auftraggeber durch unrichtige oder unvollständige Informationen, fehlerhafte Originaltexte oder Sonstiges verursacht werden, wird keine Haftung übernommen.

Der Auftraggeber hat den Übersetzer spätestens bei Auftragsvergabe über besondere Ausführungsformen der Übersetzung zu unterrichten (Übersetzung auf Datenträgern, Anzahl der Ausfertigungen, äußere Form der Übersetzung etc.). Der Verwendungszweck der Übersetzung ist anzugeben.

 

Ausführung und Mängelbeseitigung

Die Übersetzung wird nach den Grundsätzen ordnungsgemäßer Berufsausübung ausgeführt.

Fachausdrücke werden, sofern keine besondere schriftlichen Anweisungen oder Unterlagen mitgeschickt werden, in die allgemein übliche, bzw. lexikografisch vertretbare Version übersetzt.

Die Form des Ausgangstextes wird, sofern keine besonderen schriftlichen Anweisungen gegeben werden, beibehalten.

Sollte eine Übersetzung sprachliche, sachliche oder schreibtechnische Fehler, bzw. Tippfehler aufweisen, muss dies unter genauer Angabe des Mangels dem Übersetzer gegenüber sofort nach Entdecken schriftlich gemeldet werden. Der Auftraggeber erhält eine kostenlose Korrektur der Übersetzung, weitergehende Ansprüche sind ausgeschlossen.

Für die Nachbesserung ist dem Übersetzer vom Auftraggeber eine angemessene Frist einzuräumen.

Der Anspruch auf Nachbesserung ist ausgeschlossen, wenn die Mängelanzeige nicht innerhalb von 14 Tage nach Abgabe der Übersetzungsarbeit eingegangen ist.

Wünscht der Auftraggeber keine Korrektur oder neue Übersetzung, gleich aus welchem Grund, ist er nicht berechtigt, das Honorar zu kürzen bzw. die Zahlung zu verweigern.

 

Verschwiegenheitsklausel

Der Übersetzer verpflichtet sich, vom Auftraggeber erhaltene Informationen und Unterlagen vertraulich zu behandeln.

 

Lieferbedingungen

Ist kein besonderer Liefertermin zwischen den Vertragspartnern vereinbart, erfolgt die Lieferung der Übersetzung innerhalb der für eine sorgfältige Erledigung erforderlichen Frist.

Lieferfristen- und Termine, die bei Auftragsvergabe vereinbart wurden, sind verbindlich.

Geringfügiger Terminverzug berechtigt den Auftraggeber nicht zum Rücktritt vom Vertrag.

Verzug entsteht nach Ablauf einer weiteren angemessenen, vom Auftraggeber zu setzenden Nachfrist. Nach Ablauf der Nachfrist kann der Auftraggeber vom Vertrag zurücktreten.

Der Übersetzer kommt jedoch nicht in Verzug, solange die Leistung infolge eines Umstandes unterbleibt, den er nicht zu vertreten hat. Beruht die Nichteinhaltung eines Liefertermins auf höherer Gewalt, so ist der Übersetzer berechtigt, vom Vertrag zurückzutreten oder vom Auftraggeber eine angemessene Nachfrist zu verlangen.

Weitergehende Rechte, insbesondere Schadenersatzansprüche, sind in diesen Fällen ausgeschlossen. Bei Änderung des Auftragsgegenstandes sind Lieferfristen und Honorare neu zu verhandeln.

Fertige Übersetzungen werden in ordentlicher äußerer Form als Computerausdruck oder in elektronischer Form abgeliefert. Bei der Lieferung in elektronischer Form sind das Dateiformat und ggf. weitere Besonderheiten zu vereinbaren.

Wenn nicht anders vereinbart ist, wird die Übersetzung zur persönlichen Abholung bereitgestellt.

Die Aushändigung der Übersetzung und des Ausgangstextes erfolgt grundsätzlich nur an den Auftraggeber oder an eine von ihm nachweislich bevollmächtigte Person.

 

Zahlungsbedingungen und Berechnungsgrundlagen

Übersetzungsarbeiten werden nach Umfang und Schwierigkeitsgrad berechnet.

Der Umfang der Übersetzung wird anhand der Normzeilenanzahl der fertigen Übersetzung ermittelt. Als Normzeile gelten 55 Anschläge (inkl. Leerzeichen).

Die Bezahlung, einschließlich der damit verbundenen Aufwendungen, erfolgt in voller Höhe innerhalb von 14 Tage nach Rechnungslegung ohne Skontoabzug.

Handelt es sich bei dem Auftraggeber um eine Privatperson, erfolgt die Zahlung bei Übergabe der Übersetzung.

Der Übersetzer kann bei umfangreichen Übersetzungen einen Vorschuß verlangen. Übersetzungen, deren Fertigstellung innerhalb von 24-48 Stunden verlangt wird oder die mit Feiertags- oder Wochenendarbeit verbunden sind, bedingen einen Zuschlag von 20%.

 

Kostenvoranschläge

Nach Begutachtung des Übersetzungsgegenstandes bzw. anhand einiger typischer Seiten, wird ein vorläufiger und unverbindlicher Kostenvoranschlag erstellt. Die endgültige Zeilenauszählung wird erst anhand der fertigen Übersetzung vorgenommen.

 

Eigentumsvorbehalt und Urheberrecht

Der Auftraggeber hat erst nach vollständiger Bezahlung an den Übersetzer das Recht zur Nutzung der Übersetzung.

Der Übersetzer hat das Urheberrecht an der Übersetzung.

 

 

 
 
 
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